Strandbesuch in Cuhaven-Duhnen

#urlaub #reise #nordsee #meer

Wir haben diese Woche Urlaub. Spontan hatten wir letztes Wochenende eine Probeübernachtung in unserem Daihatsu Materia geplant, um zu sehen, ob dies eine Option für die nächste Reise nach Spanien ist. Simone wollte gern an die Nordsee. Aufgrund schlechter Vorbereitungen bezüglich unserer Ausstattung entschieden wir uns für eine Übernachtung in einem Hotel. Da aktuell Hochsaison ist, war nur noch eine Übernachtung frei. Das buchten wir sofort.

Am Mittwoch Nachmittag fuhren wir mit dem Auto los. Das Navi führte uns über die A2 Richtung Hannover und dort auf die A27. Gegen 17:30 Uhr kamen wir in Cuhaven-Duhnen am Boutique Hotel Kenny & Henry an.

Nach dem Check-In machten wir uns auf dem Weg zum Nordseestrand, wo gerade Ebbe war. Barfuß liefen wir ein wenig durchs Wattenmeer, welches durch die Sonne angenehm aufgewärmt war.

Anschließend schlenderten wir durch die Strandstraße und suchten uns ein Fischlokal, wo wir gemütlich speisten und tranken, bevor wir ins Hotel zurückkehrten. Im Fernsehen schauten wir uns noch eine Folge von einem Ostfriesland Krimi an, bevor wir erschöpft einschliefen. Die Nacht verlief recht ruhig und es war glücklicherweise nicht zu warm.

Am nächsten morgen genossen wir nach dem Duschen ein ordentliches Frühstück im Hotel. Wir checkten aus, packten unsere Sachen ins Auto und liefen erneut zum Strand, wo wir diesmal Tagestickets in Höhe von 4,40 € pro Person zahlen mussten, um den Strand zu betreten. Erneut herrschte Ebbe. Wir zogen unsere Schuhe und Socken aus und liefen durchs Watt, deutlich weiter als am Abend davor. Es war einiges los. In der Ferne sahen wir vereinzelte Personen, Paare, Familen und geführte Gruppen. Auch einige Pferdekutschen waren unterwegs. Mit der Flut gingen wir langsam durchs Wasser Richtung Strand zurück. Es war ein einzigartiges und spannendes Erlebnis.

Am Nachmittag holten wir uns ofenfrische Fischbrötchen und kauften noch ein paar lustige Dekovögel für unseren Garten. Beim Italiener tranken wir Latte Macchiato und aßen Eis, welches besonders für Simone eindeutig zu süß war. So viel Zucker ist sie gar nicht mehr gewohnt.

Wir gingen zurück zum Auto und fuhren etwa 3 km weiter in den benachbarten Stadtteil Döse. Dort liefen wir den Deich hoch Richtung Kugelbake, verweilten dort auf einer Bank und schauten uns die vorbeifahrenden Schiffe an.

Am frühen Abend machten wir uns auf den Weg nachhause.