Ein Wochenende lang Ausnahmezustand an der Weser: Das „Umsonst & Draußen“ in Porta Westfalica hat sich einmal mehr von seiner besten Seite gezeigt. Bei bestem Festivalwetter gab es nicht nur musikalisch ordentlich was auf die Ohren, sondern auch abseits der Bühnen einiges zu entdecken.
Freitag
Am Info- und Merchstand des Festivals kaufte ich mir direkt ein
cooles grĂĽnes T-Shirt mit Bieber Motiv. 
Um 20 Uhr eröffneten NUJU aus Italien den Abend auf der Weserbühne
mit einer mitreiĂźenden Mischung aus Folk und Tanzmusik. Flash Forward
schauten wir uns danach an, entsprach aber nicht so unserem Geschmack.
Umso mehr zählte dann der späte Abend: Der Headliner ITCHY übernahm um
23:15 Uhr das Ruder. Feinster Punkrock aus SĂĽddeutschland, der mit
englischen und ein paar deutschsprachigen Texten den Platz noch mal
richtig wachrĂĽttelte. 
Symbrid hätten wir uns danach zwar auch noch gern angesehen, aber nach einem langen Tag war uns das dann doch zu spät.
Samstag
Zwischen den Konzerten kam natürlich auch der Genuss nicht zu kurz. Das ohnehin schon vielfältige Essensangebot wurde in diesem Jahr durch ein paar echte Highlights ergänzt – besonders der neue Käsespätzlestand und die frisch zubereiteten arabischen Wraps haben es uns angetan und für die nötige Stärkung gesorgt.
Musikalisch waren meine Favoriten dieses Jahr eindeutig Coca Candy um 19:30 Uhr auf der Weserbühne. Die Gruppe aus Hamburg bringt mit Cumbia einen wunderbaren Groove mit – eine treibende Mischung aus afrikanischen Rhythmen und spanischen Songstrukturen.
Direkt im Anschluss ging es rĂĽber zur BahndammbĂĽhne, wo Occrasy, eine
junge, aufstrebende Rockband aus Schweden, um 21 Uhr eine absolut
rasante Show ablieferte. 
“I’ve never smelled so much weed in my life.” – Sänger von Occrasy
Kurze Zeit später zog es uns wieder zur Weserbühne, wo eine uns bislang unbekannte Band mit fragwürdigem Namen startete. Team Scheisse hat uns dann aber auf ganzer Linie überrascht und mit punkiger Musik, witzigen wie nachdenklichen Texten und ihrem ganz eigenen Humor total beeindruckt.
Meinem Gefühl nach war dies ein extrem gut besuchtes, rundum gelungenes Festival – vielleicht sogar das beste bisher.