Der September 2025 stand ganz im Zeichen der Entschleunigung. Mit dem Auto ging es Richtung Süden – eine Reise, die bereits mit der Fahrt begann. Drei Tage Anreise, jeweils gute acht Stunden hinter dem Steuer, ließen die Landschaft langsam von saftigem Grün in das warme, staubige Gold der spanischen Küste übergehen.
Das Basislager
Unser Ziel war der Campingplatz Los Pinos in Dénia. Wer die Region kennt, weiß die Lage zu schätzen: Direkt an der felsigen Küste von Las Rotas gelegen, bot der Platz den perfekten Mix aus Schatten unter Pinien und dem Rauschen des Mittelmeers in unmittelbarer Nähe. Das Wasser war im September mit ca. 24°C noch herrlich warm – ideal, um morgens direkt nach dem ersten Kaffee in die Fluten zu springen.
Highlights zwischen Küste und Hinterland
Wir haben die Tage zwischen purer Entspannung am Strand und gezielten Ausflügen in die Umgebung aufgeteilt:
- Dénia & die Burg: Ein Spaziergang durch die Altstadt zur Burg hinauf ist Pflicht. Der Blick über den Hafen und die Stadt bei spätsommerlichem Licht bleibt unvergesslich.
- Abstecher nach Jalón: Ein Kontrastprogramm zur Küste. Das Vall de Pop besticht durch seine Weinberge und die Ruhe im Hinterland. Besonders die Fahrt durch die Hügel ist ein Genuss für jeden Autofahrer.
- Calpe: Der markante Peñón de Ifach dominierte das Panorama. Ein Ausflug, der durch die Mischung aus moderner Skyline und beeindruckender Natur besticht.
Fazit
Zehn Übernachtungen vor Ort waren genau richtig, um den Alltag hinter sich zu lassen. Dénia im September bietet diese besondere Mischung aus lebendiger spanischer Kultur und der Ruhe der Nachsaison. Die lange Anreise hat sich für jeden Kilometer gelohnt.
